Eine Stadt die tief in die Geschichte des Menschen blicken lässt. Eine Stadt der Kirchen, die Menschen, die sie erbauten wurden vertrieben, Polen, Ukrainer, Armenier und Deutsche haben hier Kulturdenkmäler hinterlassen, die nur noch mit Krakau vergleichbar sind. Eine Stadt der Leiden, 150.000 Juden gingen von hier in die Vernichtung nur noch die Reste einer alten Synagoge erinnert an sie und ein kleines Denkmal. Eine Stadt, in der die ganze gebildete Bevölkerung nachts abgeholt und erschossen wurde. Nichts erinnert mehr an die deutsche Bevölkerung die viele Jahrhunderte hier ihre Viertel hatte. Und doch leben hier wieder Menschen, die Stadt lebt, ist lebendig, 40 Universitäten und Hochschulen, viele junge Menschen. Die vielen Kulturen haben diese Stadt geprägt, die Menschen sind gläubig und besuchen ihre Kirchen, noch immer findet die Messe in vielen Kirchen auf polnisch statt, alle Richtungen des Christentums sind hier vertreten. Der Verfall der Stadt unter dem Komunismus wurde angehalten, überall wird renoviert und gebaut. Noch fehlen die Mittel der EU, aber schon viele ausländische Investoren kommen in die Stadt. Es ist wieder der Geist der Freiheit eingezogen, alles ist im Aufbruch, das Leben zeigt sich wieder in seiner Fülle. Mein Blick geht nicht in die Vergangenheit, in das was einmal war, nicht in die Geschichte und in das was Menschen sich angetan haben, Lemberg ist eine Stadt der Gegenwart, eine Stadt des Aufbruchs. Das Wichtigste für die Entwicklung eines Staatswesens ist die Unabhängigkeit der Rechtsprechung. Wenn Oligarchen und Mafiastrukturen das Recht fürchten müssen, können die Menschen wieder in Frieden leben. Wenn ein Volk, dass eine lange Geschichte des Antisemitismus hat, sich einen Juden und Komiker zum Präsidenten wählt, dann hat sich vieles geändert und es ist Anlass mit Optimismus in die Gegenwart und die weitere Entwicklung zu blicken.
Mittwoch, 24. Juli 2019
Lemberg
Eine Stadt die tief in die Geschichte des Menschen blicken lässt. Eine Stadt der Kirchen, die Menschen, die sie erbauten wurden vertrieben, Polen, Ukrainer, Armenier und Deutsche haben hier Kulturdenkmäler hinterlassen, die nur noch mit Krakau vergleichbar sind. Eine Stadt der Leiden, 150.000 Juden gingen von hier in die Vernichtung nur noch die Reste einer alten Synagoge erinnert an sie und ein kleines Denkmal. Eine Stadt, in der die ganze gebildete Bevölkerung nachts abgeholt und erschossen wurde. Nichts erinnert mehr an die deutsche Bevölkerung die viele Jahrhunderte hier ihre Viertel hatte. Und doch leben hier wieder Menschen, die Stadt lebt, ist lebendig, 40 Universitäten und Hochschulen, viele junge Menschen. Die vielen Kulturen haben diese Stadt geprägt, die Menschen sind gläubig und besuchen ihre Kirchen, noch immer findet die Messe in vielen Kirchen auf polnisch statt, alle Richtungen des Christentums sind hier vertreten. Der Verfall der Stadt unter dem Komunismus wurde angehalten, überall wird renoviert und gebaut. Noch fehlen die Mittel der EU, aber schon viele ausländische Investoren kommen in die Stadt. Es ist wieder der Geist der Freiheit eingezogen, alles ist im Aufbruch, das Leben zeigt sich wieder in seiner Fülle. Mein Blick geht nicht in die Vergangenheit, in das was einmal war, nicht in die Geschichte und in das was Menschen sich angetan haben, Lemberg ist eine Stadt der Gegenwart, eine Stadt des Aufbruchs. Das Wichtigste für die Entwicklung eines Staatswesens ist die Unabhängigkeit der Rechtsprechung. Wenn Oligarchen und Mafiastrukturen das Recht fürchten müssen, können die Menschen wieder in Frieden leben. Wenn ein Volk, dass eine lange Geschichte des Antisemitismus hat, sich einen Juden und Komiker zum Präsidenten wählt, dann hat sich vieles geändert und es ist Anlass mit Optimismus in die Gegenwart und die weitere Entwicklung zu blicken.
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